CORONAVIRUS: Aufgrund der aktuellen Situation gilt in unseren Kliniken ab 13. März 2020 ein Besuchsverbot. Bei Krankheitssymptomen kommen Sie bitte nicht sofort ins Krankenhaus, sondern wählen zuerst die Gesundheitshotline 1450. x

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Information zum Corona-Virus

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Information für Patienten der Dermatologie, ZISOP und Palliativstation

Gemäß den bereits vorbereiteten Stufenplänen wurden in den KABEG-Spitälern weitere Maßnahmen getroffen. Die Akutversorgung ist selbstverständlich weiterhin gewährleistet.

Um mögliche an COVID-19 erkrankte Patienten getrennt von den restlichen Patienten behandeln zu können, werden weitere Kapazitäten freigehalten. Die Zugangsmöglichkeiten wurden generell begrenzt. Die Bereiche sind entsprechend markiert und den Anweisungen des Sicherheitspersonals ist Folge zu leisten. Es gilt ein generelles Besuchsverbot, Ausnahmen sind nur in begründeten Einzelfällen und nach vorheriger Rücksprache mit dem Personal möglich.

Im Klinikum Klagenfurt wurden sämtliche Bereiche aus dem Gebäude der Dermatologie ausgesiedelt. Zusätzlich zur bereits bestehenden Isolierstation im Gebäude der ehemaligen Lungenabteilung mit 15 Betten stehen nun weitere 55 Isolierbetten unmittelbar zur Verfügung.

Die bisher dort untergebrachten Bereiche wurden aufgeteilt. Über den Haupteingang im CMZ sind zu nun zu erreichen:

  • Station A und B der Dermatologie befindet sich auf der Sonderklassestation SKL2 im Chirurgisch-Medizinischen Zentrum (CMZ),
  • Ambulante onkologische Patienten werden auf der Aufnahme- und Beobachtungsstation (ABS) im CMZ versorgt
  • Stationäre onkologische Patienten sind auf der Sonderklassestation SKL 4 untergebracht
  • Dringende Behandlungen von Schmerzpatienten des ZISOP werden in der Interdisziplinären Tagesklinik durchgeführt
  • Geplante Patienten der Dermatologie werden im Ambulanzbereich des CMZ versorgt.
  • Die Palliativstation befindet sich vorübergehend im Zentrum für Altersmedizin, der Zutritt erfolgt westlich des Gebäudes (neben der Babyklappe).

Dermatologische Notfälle werden in der Zentralen Notfallaufnahme behandelt.

Auch im ELKI wurde ein eigener isolierter Bereich im 1. Stock eingerichtet, welcher räumlich und strukturell von den anderen Bereichen getrennt ist. Über ein Leitsystem beim Eingang werden die Patienten bei Verdacht sofort triagiert und räumlich getrennt weiterversorgt.

Verschiebung von geplanten Eingriffen und Besuchsverbot

Gemäß den Empfehlungen des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz werden in den Akutspitälern der KABEG alle geplanten Eingriffe und Untersuchungen bis auf weiteres verschoben. Oberstes Ziel ist es, damit Kapazitäten für Akutpatienten und mögliche Corona-Virus-Fälle freizuhalten sowie eine weitere Verbreitung zu vermeiden.

  • Das bedeutet, dass ab sofort alle nicht vordringlichen Untersuchungen und Behandlungen (inklusive Operationen) auf spätere Zeit verschoben werden. Darüber hinaus werden – abgesehen von medizinisch vordringlichen Fällen – keine neuen Termine für Untersuchungen und Behandlungen vereinbart. Diese Maßnahmen wurden bereits im Vorfeld geplant und werden nun umgesetzt.
  • Die Eingänge in den Spitälern werden geschlossen und durch Sicherheitspersonal überwacht, sodass Patienten nur kontrolliert in die Gebäude kommen. Corona-Verdachtsfälle werden möglichst rasch vom restlichen Patientenstrom getrennt und in gesonderten Einheiten weiterbehandelt.
  • Es gilt in den Spitälern ein generelles Besuchsverbot, Ausnahmen sind nur in begründeten Einzelfällen und nach Rücksprache mit dem medizinischen Personal möglich.
  • Veranstaltungen wurden abgesagt.

Derzeit ist Schutzausrüstung (Schutzmasken, Schutzmäntel und Einmalhandschuhe) für den aktuellen Bedarf vorhanden. Die Abteilungen sind angehalten, aufgrund von möglichen Lieferengpässen die Lagerbestände auf den Abteilungen auf den minimalen Bedarf zu reduzieren und Einmalartikel nur in indizierten Fällen zu verwenden. Damit soll der Gesamtverbrauch vorsorglich auf das notwendige Maß reduziert werden.

Desinfektionsmittelflaschen werden in den öffentlichen Bereichen ohne direkten Patientenkontakt im Klinikum Klagenfurt (Gänge, WC) nicht nachgefüllt, da dort das Waschen der Hände mit Seife als Hygienemaßnahme ausreicht. Sollte es zu Engpässen kommen, könnte auf eine Eigenherstellung durch die hauseigene Apotheke zurückgegriffen werden.

Handlungsempfehlungen bleiben aufrecht

Generell gelten für Patienten, die Krankheitssymptome zeigen und glauben, dass sie sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, folgende Handlungsempfehlungen:

  • Keinesfalls selbst in Krankenhaus kommen, sondern
  • unbedingt die Gesundheitshotline unter 1450 oder
  • den Hausarzt telefonisch kontaktieren.

Für die Bevölkerung gilt weiterhin: 

  • mehrmaliges tägliches Händewaschen mit Seife
  • Durchführen der Händedesinfektion
  • nicht in die Handfläche, sondern in die Armbeuge nießen
  • soziale Kontakte auf ein Minimum reduzieren

Weitere Informationen:

Helfen auch Sie, durch Einhalten der empfohlenen Maßnahmen des Bundes (Einschränkung der Sozialkontakte, regelmäßige Händehygiene...) die Infektionsrate niedrig zu halten.