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Abteilung für Nuklearmedizin und Endokrinologie, PET/CT Zentrum

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Geschichte der Abteilung

Als eigenständige Abteilung besteht die Nuklearmedizin am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee seit 1971. Bereits unter der Leitung von Prim. Hofrat Dr. Otto Rainer (bis 1990) wurde der Grundstein für eine der größten nuklearmedizinischen Abteilungen in Österreich gelegt. Im September 1991 erfolgte die Bestellung von Univ.-Prof. Dr. Peter Lind zum Primarius der Abteilung. In den Jahren zwischen 1991 und 2001 erfolgte der Ausbau zu einer der modernsten nuklearmedizinischen Abteilungen in Europa.

Im Jahre 2003 war die Abteilung für Nuklearmedizin am LKH Klagenfurt eine der ersten in Europa, die die kombinierte PET/CT einführte. Mit dieser neuen Gerätegeneration können der Metabolismus in der PET und die Morphologie in der CT in einem Bild fusioniert werden. Von dieser neuen Technologie konnten nicht nur Kärntner PatientInnen, sondern auch PatientInnen aus dem gesamten Alpen-Adria-Raum profitieren.

Ende 2006 wurde auch die gesamte Nuklearmedizin neu gestaltet und die heute innovativste Technologie der SPECT/CT mit 2 SPECT/CT-Doppelkopfkameras realisiert. Damit zählt Klagenfurt zu den modernst ausgestatteten nuklearmedizinischen Abteilungen, wobei sowohl im PET-Bereich als auch im nuklearmedizinischen Bereich jeweils die Fusionstechnologie mit der Computertomographie zur Verfügung steht.

Bereits im Jänner des Jahres 2006 wurde die gesamte Schilddrüsenambulanz in den alten Laborräumlichkeiten neu gestaltet und mit neuen Geräten ausgestattet. Für die PatientInnen hat dies nicht nur einen technologischen Vorteil, sondern sie profitieren auch vom sehr angenehmen Ambiente des abgeschlossenen Untersuchungsbereiches.

Wichtige Stationen auf einen Blick

1957: Beginn als kleiner Laborbereich im Rahmen der 2. Med. Abteilung

1971: Selbstständiges Isotopenlabor mit 2 Scannern, einer Gammakamera und einem Probenwechsler

1971 - 1990 : Gründung, Aufbau und Leitung der Abteilung durch Prim. Dr. Otto Rainer

1991: Bestellung von Univ.-Prof. Dr. Peter Lind zum Primarius der Abteilung

1991 - 1993: Sanierung und Restrukturierung der Abteilung (Altbau) mit Ausbau der internen Bettenstation (12 endokrinologische Betten) und der Ambulanz inklusive Anschaffung der Ergometrie, Atemfunktion, 4 Großfeld-Gammakameras und 2 Schilddrüsenspezialkameras, 3 Ultraschallgeräten und einem Uptake-Messplatz

1994 - 1996: Neubau der Therapiestation für offene Radionuklide (10 Therapiebetten) inklusive neuer Abklinganlage, Applikationsraum, Ria- und Endokrinologielabor, Bibliothek, Sozialräumen und Dienstzimmer für MitarbeiterInnen

26.4.1996: Eröffnung der modernsten Therapiestation für offene Radionuklide in Österreich

14.11.1997: Eröffnung und Inbetriebnahme des 1. Ring-PET-Scanners in Österreich

1999-2000: Bau und Installation des Zyklotrons an der Abteilung für Nuklearmedizin (in Kooperation mit der Fa. Argos Zyklotron, Klagenfurt)

02.05.2000: Erste Produktion von F-18-FDG im abteilungseigenen Zyklotron

29.5.2002: Grundsatzgenehmigung durch den Aufsichtsrat für die Anschaffung einer kombinierten PET/CT

18.8.2003: Inbetriebnahme einer der ersten PET/CT-Maschinen in Europa

2003: Grundsatzgenehmigung für die Neugestaltung der Schilddrüsenambulanz und der Nuklearmedizinischen Ambulanz, ISO 9001/2000-Zertifizierung der Abteilung

2006: Jänner: Eröffnung der völlig neu gestalteten Schilddrüsenambulanz

2006: Dezember: Installation von 2 SPECT/CT-Kameras in der neu adaptierten Nuklearmedizinischen Ambulanz

2007: Akkreditierung der Abteilung als Lehrabteilung der Universität Innsbruck

2008: Akkreditierung der Abteilung als Lehrabteilung der Universität Graz

2009: ISO 9001/2008-Zertifizierung (Rezertifizierung)