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Klinikum Klagenfurt » Geburtenbilanz 2017: In den KABEG-Häusern machten im Vorjahr 3544 Babys den ersten Schrei

10 / Januar / 2018

Geburtenbilanz 2017: In den KABEG-Häusern machten im Vorjahr 3544 Babys den ersten Schrei

Mit 3544 Neugeborenen bei 3475 Geburten kamen im Vorjahr in den KABEG-Spitälern Klagenfurt, Villach und Wolfsberg mehr Kinder zur Welt als 2016. Vor allem im Klinikum Klagenfurt herrscht in den letzten zwei Jahren ein regelrechter Babyboom.

Es ist eine erfreuliche Bilanz. Im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee sowie den LKH Villach und Wolfsberg verzeichnete man 2017 3475 Geburten. Ein Plus von 24 im Vergleich zu 2016. Insgesamt machten in den KABEG-Spitälern 3544 Babys den ersten Schrei.

 

Babyboom in Klagenfurt

Wie schon in den letzten Jahren, bog der Storch auch 2017 am häufigsten ins ELKI des Klinikum Klagenfurt am Wörthersee ab. Im Perinatalzentrum Kärnten zählte man ein Plus von 62 Geburten (insgesamt 1776). „Die Anzahl der Neugeborenen hat erstmals mit 1815 Kindern (Plus 58 im Vergleich zu 2016) die 1800er Marke überschritten. 39 Zwillingspärchen freuen sich über eine gemeinsame Zukunft“, bilanziert Prim. Priv.-PD. Dr. Manfred Mörtl, Vorstand der Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Klagenfurt. Zu den geburtenstärksten Monaten zählen der August mit 172 Entbindungen, sowie der Oktober und Dezember mit jeweils 168 Geburten. 878 Mädchen und 937 Buben kamen in Klagenfurt 2017 zur Welt.

Das Klinikum Klagenfurt am Wörthersee verzeichnet in den vergangenen zwei Jahren einen gewaltigen Anstieg von 223 Geburten. „Diese Entwicklung ist der hochprofessionellen Arbeit unseres gesamten Teams zu verdanken. Dies beschränkt sich nicht nur auf das Personal des Perinatalzentrums sondern auch auf die Mitarbeiter der eingebundenen Abteilungen und Institutionen im Haus, die die Kleinen, die Mütter aber auch die Angehörigen versorgen“, sagt Prim. Dr. Mörtl, der betont: „Mir ist es ein Anliegen allen geburtshilflichen Abteilungen in unserem Bundesland sowie den Fachärzten im niedergelassenen Bereich für ihr Vertrauen in unsere Institution zu danken.“

 

Neustrukturierung im LKH Villach

Im LKH Villach freuten sich Ärzte und Hebammen über 1195 Kinder bei 1167 Geburten. (28 Mal Zwillinge). Zum Vergleich: 2016 waren es 1240 Geburten bzw. 1267 Neugeborene.

„Das Geburtsjahr 2017 war gekennzeichnet durch einen deutlichen Anstieg der Geburtenzahlen in der zweiten Jahreshälfte mit dem Höhepunkt im November mit 113 Geburten“, berichtet Prim. Prof. Dr. Peter Schwärzler, Vorstand der Gynäkologie und Geburtshilfe am LKH Villach.

Er übernahm nach der Pensionierung von Prim Univ.-Prof. Dr. Jörg Keckstein im August 2017 die Abteilung. Mit Schwärzler erfolgte eine Neuausrichtung der Geburtshilfe mit dem dualen Konzept. „Dies meint einerseits die Stärkung der natürlichen und individuellen Geburt – Stichwort „Hebammenzentrierte Geburtshilfe“. Andererseits kommt Schwangeren mit einem erhöhten Risiko die Etablierung einer Fetal-Medizinischen Geburtshilfe zu Gute“, so Schwärzler. Das Ziel ist es, den Gebärenden möglichst hohe Individualität und Natürlichkeit zu garantieren.

 

Geburtenplus im LKH Wolfsberg

Auch im LKH Wolfsberg gab es im Vorjahr Kindersegen. Mit einer Steigerung von 35 Geburten, kam man im Lavanttal 2017 auf 532 Geburten (2016 waren es 497 Geburten). Davon waren 267 Mädchen und 267 Knaben. Insgesamt kamen im Vorjahr 534 Babys (zwei Mal gab es eine Zwillingsgeburt) zur Welt. Geburtenstärkster Monat war der Dezember mit 56 Geburten.