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Klinikum Klagenfurt » Spendenaktion für Artiola: „Ich will Ärztin werden“

14 / November / 2017

Spendenaktion für Artiola: „Ich will Ärztin werden“

2010 erhielt die damals 13-jährige Artiola die Diagnose „Lymphatische Leukämie“. Heute studiert sie Medizin in Tirana. Um die inzwischen 20-Jährige bei ihrer Ausbildung zu unterstützen wurde ihr nun ein Scheck im ELKI überreicht.

„Hallo, wie geht´s?“, begrüßt Artiola Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Kaulfersch, Vorstand der Kinder- und Jugendheilkunde, in perfektem Deutsch. „Ich lerne es seit einiger Zeit, weil ich unbedingt auch einmal in Österreich arbeiten will“, erzählt sie. In wenigen Wochen muss Artiola dazu eine Prüfung absolvieren.

Auch sie ist Teil ihres Studiums an der Universität in Tirana. „Das Studium kostet viel Geld. Uns ist es ein großes Anliegen, Artiola auf ihrem Weg zu unterstützen. Daher haben wir beschlossen einen Betrag von 5.000 Euro zu spenden“, erklären Dr. Bernd Mirtl, pensionierter Allgemeinmediziner und Mentor von Artiola, und Jakob Hraschan, Geschäftsführer der Firma Panaceo. So wurden über die letzten Monate hinweg zum Beispiel die Seminare, die Dr. Mirtl und seine Frau anbieten, dem guten Zweck gewidmet. „Unsere Firma ist Kooperationspartner von Dr. Mirtl. Als wir von der Aktion für Artiola gehört haben, waren wir sofort mit an Bord. Denn soziales Engagement liegt uns am Herzen“, so Hraschan.

Im ELKI fand nun die Spendenübergabe statt. „Vielen Dank, ich freue mich unglaublich“, sagt Artiola und ihre Augen strahlen. Die 20-Jährige wurde 2010 und 2011 an der Kinderonkologie behandelt. Damals unterstützte sie Unternehmer Robert Rogner, für den Artiolas Mutter arbeitete. „Die Erfahrungen hier in Klagenfurt haben mich in dem Wunsch bestärkt Ärztin zu werden. Ich will auch einmal kranken Menschen helfen, wie mir geholfen wurde“, sagt Artiola. „Vielleicht wird sie ja einmal Kinderärztin“, meint Prim. Kaulfersch. Um genauer herauszufinden, welche Fachrichtung für Artiola die richtige ist, will sie nächstes Jahr ihre Famulatur im Klinikum Klagenfurt absolvieren. „Das wäre mir eine Herzensangelegenheit“, verrät sie.

Sicher ist jedenfalls: Es wird bald wieder einen Besuch im ELKI von Artiola geben.